Stachelbeer Chutney

Stachelbeer Chutney – Den Sommer einfangen

Stachelbeeren einmal anders: dominiert sonst die eher die Verarbeitung zu Marmelade und Kuchen, mache ich daraus immer gerne ein Stachelbeer Chutney. Um ehrlich zu sein, ist Stachelbeermarmelade auch so ziemlich die einzige Marmeladensorte, die ich nicht so mag….
Mit einer recht übersichtlichen Zutatenliste kann man auch aus regionalem bzw. eigenem Anbau diese ursprünglich exotische süß-pikante Sauce herstellen. Verwenden lässt es sich sehr vielseitig, sei es zum verfeinern von Saucen, zu gegrilltem Fleisch bzw. Gemüse oder auch zu Käse.

Erster Schritt: ab in den Garten und hinein in die Stachelbeerbüsche. Handschuhe anziehen nicht vergessen, wer wie ich nur alte Sorten mit Dornen hat: Da ist der Name „Stachel“-Beere Programm! 😉

Rezept für ca. 6 Gläser (~300 ml) Stachelbeer Chutney

  • 1200 Gramm Stachelbeeren
  • 500 Gramm Zwiebeln
  • 400 Gramm Zucker
  • 100 – 150 Gramm Essig (je nach Sorte und persönlichen Vorlieben)
  • 2 TL Salz
  • gemahlenes Chilipulver (Menge nach persönlichem Gusto)

Vorbereitungen

Zuerst die Beeren gründlich waschen und die Blütenansätze und Stiele entfernen. Das ist zugegebenermaßen die zeitraubendste Arbeit. Die Stachelbeeren in einen ausreichend großen Topf zusammen mit Salz und Zucker geben, vermengen und noch etwas stehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln Schälen und würfen; ob grob oder fein ist Geschmackssache.

Nun die restlichen Zutaten in den Topf geben. Alles einmal aufkochen lassen und dann offen bei kleiner Flamme einköcheln lassen, bis es eine dickliche Masse geworden ist. Das kann schon zwei Stunden dauern. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz bevor es fertig ist, die Gläser und Deckel sterilisieren. Das Chutney noch heiß abfüllen und die Gläser sofort verschließen.

Wer das Stachelbeer Chutney im Laufe des Sommers verbraucht, ist nun schon fertig. Für eine längere Haltbarkeit empfehle ich, die Gläser noch einzuwecken bei 90° für 20 Minuten. Dann hat man auch sicher im Winter noch was von den Sommerfreuden 🙂

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